| 20.01.2010 - Märkische Allgemeine Zeitung, Der Havelländer, Ulrike Kiefert |
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Michael Koch wird CDU-FraktionschefHAVELLAND - Die CDU-Fraktion im Kreistag Havelland hat einen neuen Chef. Er heißt Michael Koch und kommt aus Brieselang. Sein Vorgänger, der Landtagsabgeordnete Dieter Dombrowski aus Bahnitz, hat den Staffelstab jetzt an seinen Stellvertreter abgegeben. Für den 29-jährigen Koch fiel das Votum auf der Fraktionssitzung am Montagabend in Falkensee einstimmig aus. Überraschend kam der Personalwechsel in der CDU-Spitze nicht. „Das war kein Überfallkommando“, bestätigte Michael Koch. Es habe im Vorfeld Gespräche mit der Fraktion gegeben. Auch nach außen hatte sich angekündigt, dass Dombrowski seinen Vorsitz womöglich abgegeben wird. Als neuer Generalsekretär der Landes-CDU und Chef des CDU-Kreisverbandes Havelland war sein Arbeitspensum hoch. Und im Kreistag hatte zuletzt nur noch Michael Koch für die CDU gesprochen. Dombrowski wird der Fraktion aber nicht ganz den Rücken kehren. Zwar konzentriere er sich jetzt mehr auf den Kreisvorsitz und das Amt des Generalsekretärs, er wolle aber künftig als Kochs rechte Hand fungieren, so Dombrowski. Märkische Allgemeine Zeitung, Der Havelländer, Ulrike Kiefert - Michael Koch freute sich indes „sehr über den deutlichen Vertrauensbeweis“ seiner Partei. Die neue Aufgabe reize und fordere ihn. Koch kündigte an, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortsetzen und die Richtung im Kreis maßgeblich mitbestimmen zu wollen. Auch die Arbeit in der Zählgemeinschaft werde seine Fraktion fortführen, wie gehabt gute Projekte unterstützen, aber auch berechtigte Kritik äußern und Missstände benennen. Seinen Arbeitsschwerpunkt fokussierte Koch besonders auf den Bildungs- und Sozialbereich. „Das von der CDU initiierte Förderprogramm zur Ausstattung von Schulen wollen wir genauso fortführen wie das Sportstättenprogramm.“ Verbesserungsbedarf sah Koch im Kreisjugendamt. So sei es vollkommen inakzeptabel, wenn Kostensteigerungen erst kurzfristig von der Verwaltung angezeigt würden. „Da werden wir genauer hinsehen.“ Auch bei der Bearbeitung der Förderanträge für den Ausbau von Krippenplätzen hätte sich seine Fraktion ein unbürokratischeres Verfahren für die Träger und Kommunen gewünscht |
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