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| 03.05.2010, 15:55 Uhr | Märkische Allgemeine, Westhavelländer |
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| Trotz Wandel in Zukunft weiter attraktiv HAVELLAND Das Thema Demografie diskutierten havelländische Bürger und Kommunalpolitiker am vergangenen Donnerstag im Schloss Ribbeck. Nicht der Zeitgeist um ein Modethema bewegte die Runde im klassischen Ambiente, sondern konkrete schon heute zu spürende Folgen in unserer Region. Die vom Fraktionsvorsitzenden der CDU im Kreistag MICHAEL KOCH moderierte Runde suchte nach Möglichkeiten, kommunales Leben attraktiv und die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten, wenn die Einwohnerzahlen sinken, Arztpraxen schließen und immer mehr Angebote wie Nahverkehr, Bibliothek und Jugendklubs zur Disposition stehen. In dem Kontext ist auch das Demografieprojekt zu sehen, das im Landkreis Havelland gerade angeschoben wird (MAZ berichtete) und in das gerade Landrat Burkhard Schröder große Erwartungen setzt. Während das erste Gespräch Ende letzten Jahres den Teilnehmern die Ausmaße der demografischen Veränderung vor Augen führte, standen konkrete Ansätze für das bürgerschaftliche Engagement und die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum im Fokus der zweiten politischen Gespräche auf Schloss Ribbeck. Von der Gemeindeschwester über Chancen und Grenzen der Telemedizin und neue Formen der Bürgerbeteiligung wurde angeregt diskutiert. Die in dieser und anderen Diskussionen mit dem Kommunalwissenschaftler Günter Dill im ganzen Land Brandenburg erörterten Ansätze greift die Konrad-Adenauer-Stiftung bei einer Kommunalkonferenz im Oktober 2010 auf. Die Ergebnisse sollen für die Praxis in den Brandenburger Kommunen dargestellt werden. MICHAEL KOCH sieht den Landkreis Havelland gut gewappnet: „Im Havelland wird das Thema von vielen Gemeinden und dem Landkreis entschlossen angegangen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Das jüngst aufgelegte Demografieprojekt bietet gute Chancen Modelle zu entwickeln und zu erproben.“ In den kommenden Monaten werden weitere Veranstaltungen zu anderen Aspekten folgen. |
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